Verbesserung der Standsicherheit an der Piepe

Für einen Teilabschnitt des Deiches an der Kleinen Weser im Bereich der Piepe wurden 2018 ergänzende geotechnisches Untersuchungen durchgeführt. Diese kommen zu dem Ergebnis, dass die Standsicherheit der Deichböschungen in diesem Bereich rechnerisch nicht hinreichend nachgewiesen werden kann. Deshalb ist vorgesehen, zur kurzfristigen Herstellung der Standsicherheit des Deiches eine vorgezogene Maßnahme zur Verbesserung der Deichsicherheit durchzuführen.

Die Flächen dienen dem öffentlichen Hochwasserschutz der Freien Hansestadt Bremen. Auf dem nördlich angrenzenden Gelände steht das Schwesternheim des Roten Kreuzes. Der Deichverteidigungsweg wird als Rad- und Gehweg genutzt.

 

Als bauliche Maßnahme wird die Binnenböschung des Deiches zur Piepe auf eine der Regelbauweise entsprechende Neigung von 1 : 3 bis zum Sohlniveau der Piepe abgeflacht.

Die geplante Maßnahme verbessert die Deichsicherheit im Teilabschnitt Piepe des Weserdeiches an der Kleine Weser. Mit Abflachen der Böschung ist die rechnerische Standsicherheit des Deiches wiederhergestellt.

Bei der Herstellung der neuen Binnenböschung kollidiert die Maßnahme nicht mit den Planungen von TOPOTEK 1 für die Stadtstrecke Bremen, die umgestaltete Binnenböschung ist also kein zweites Mal baulich anzupassen.

https://www.uvp-verbund.de/trefferanzeige?docuuid=B8FB27A2-4F77-4332-AD41-14640332433C&plugid=/ingrid-group:ige-iplug-hb&docid=B8FB27A2-4F77-4332-AD41-14640332433C

 

Die Arbeiten an der Deichlinie müssen grundsätzlich außerhalb der Sturmflutsaison durchgeführt werden, sofern der vorhandene Hochwasserschutz dadurch nicht geschwächt wird. Der beabsichtigte Baubeginn ist somit frühestens der Sommer 2021. Die Gehölzentfernungen sollen in kleinem Umfang bereits im Winter 2020/2021 erfolgen.