Baggergut im Deichbau

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24.04.2017
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Verwendung von Baggergut im Deichbau

Machbarkeitsstudie erstellt im Auftrag der bremenports GmbH & Co. KG durch Umtec, Prof. Biener/Sasse/Konertz, Partnerschaft Beratender Ingenieure und Geologen

 

Vor dem Hintergrund der besonderen bodenmechanischen Eigenschaften des feinkörnigen Bremischen Baggerguts (Bremer und Bremerhavener Baggergut) sowie der tendenziell abnehmenden Schadstoffbelastung gewinnt die erdbautechnische Verwertung von Baggergut zunehmend an Bedeutung.

 

Ein potentielles Anwendungsgebiet hierfür stellt die Verwendung von Baggergut bei Deichbaumaßnahmen dar, und zwar sowohl bei Deichneubauten als auch im Rahmen von Deicherhöhungsmaßnahmen.

 

Trotz der unbestrittenen, günstigen Eigenschaften des Baggergutes ist festzustellen, dass Bedenken gegen eine erdbautechnische Verwertung von Baggergut bestehen. Aus diesem Grund wurden in einer Machbarkeitsstudie folgende Aspekte untersucht und dokumentiert:

  • Betrachtung der abfall- und bodenschutzrechtlichen Bedingungen sowie der spezifische Regelungen des Landes Bremen,
  • Untersuchung der materialspezifische Eigenschaften wie Bodenmechanik und Schadstoffe,
  • Machbarkeit der Verwertung im Rahmen der "Deicherhöhung Ochtumsperrwerk",
  • Darstellung von Erfahrungen aus der erfolgreichen Verwertung von Baggergut.
Regelprofil Baggergut

Ergebnisse:

Es ist festzustellen, dass die Verwertung von Baggergut eine äußerst sinnvolle Maßnahme darstellt. Sie ist unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte in Verbindung mit den zugehörigen Schutzgutbetrachtungen möglich und empfehlenswert. Zudem zeigen die bislang durchgeführten Verwertungsmaßnahmen, dass Baggergut im Vergleich zu dem sonst üblicherweise eingesetzten Klei deutliche Vorteile bei der erdbautechnischen Verarbeitung aufweist.

 

Durch eine Verwertung von Baggergut können Eingriffe in die Natur, wie beispielsweise die Kleientnahme und die damit verbundene Reduzierung des Grundwasserschutzes durch Wegnahme der grundwasserabdeckenden Schicht auf ein Minimum reduziert werden.

 

Am Beispiel der geplanten Deicherhöhung ergibt sich beispielsweise ein Bedarf an geeignetem Material in einer Größenordnung von bis zu ca. 60 m³/lfdm Deich. Im Falle einer Verwertung von Baggergut resultiert hieraus für jeden Kilometer Deicherhöhung eine Ressourcenschonung in einer Größenordnung von ca. 60.000 m³ Klei.

 

Wenngleich eine fallweise Betrachtung und Bewertung des Einsatzes von Baggergut im Rahmen von Deicherhöhungsmaßnahmen erforderlich ist, stellt die Verwertung von Baggergut im Deichbau doch grundsätzlich eine Vorzugsvariante gegenüber dem Einsatz von Klei dar.


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